Ein ISMS (Information Security Management System, auf Deutsch Informationssicherheitsmanagementsystem) ist ein systematischer Ansatz, um die Informationssicherheit in einer Organisation zu planen, zu steuern und laufend zu verbessern. Es umfasst Regeln, Prozesse, technische und organisatorische Maßnahmen sowie klar definierte Verantwortlichkeiten, damit vertrauliche Daten, IT-Systeme und Geschäftsprozesse vor Verlust, Manipulation und unbefugtem Zugriff geschützt werden.
Gewährleistungsziele der Datensicherheit
Ziel ist es, die drei Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen dauerhaft sicherzustellen und Risiken für das Unternehmen – etwa durch Cyberangriffe oder Datenpannen – zu reduzieren. Häufig orientiert sich ein ISMS an der internationalen Norm ISO 27001, die Anforderungen an Aufbau, Betrieb und kontinuierliche Verbesserung eines solchen Managementsystems definiert.
Ein ISMS nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz wird grundsätzlich als Managementsystem im PDCA-Zyklus (Plan–Do–Check–Act) aufgebaut. Dabei ergeben sich typische Schritte, die sich in der Praxis weitgehend ähneln.
Schritte zum Aufbau eines ISMS
Wesentliche Schritte zum Aufbau eines ISMS sind:
- Festlegung der Ziele
- Entwicklung einer Leitlinie zur Informationssicherheit in der Organisation
- Analyse der Risiken und der Riskobehandlung
- Umsetzung der Maßnahmen zur Risikominderung/Risikovermeidung
- Dokumentation und Nachweise der Umsetzung
Die Schritte sind als iterativer Prozess nach dem PDCA-Zyklus aufzubauen und regelmäßig zu durchlaufen. In einer dynamisch sich verändernden Umwelt kann ein ISMS wesentliche Beiträge zur Vermeidung bzw. Minderung von Schadensereignissen leisten.
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